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Geräte am Standort

An einem Standort mit TraxSystem arbeiten Geräte, die bei uns entstehen: der Self-Check-in-Kiosk für Fahrer am Tor, das Terminal für Sicherheitsunterweisungen und Erklärungen, das mobile Terminal für den Wachdienst, das Edge-Gerät zur Kennzeichenerkennung, Controller für Schranken und Durchgänge, das Relaismodul und das SMS-Gateway. Wir führen sie zusammen mit dem Server ein; auf die Frage, wer Kiosk, Scanner und Kamera anschließt, gibt es also eine Antwort aus einer Hand.

Auf dieser Seite (10)
  1. Self-Check-in-Kiosk für Fahrer am Tor
  2. Terminal für Sicherheitsunterweisungen, Erklärungen und Fahrerdaten
  3. Mobiles Terminal für den Wachdienst
  4. Edge-Gerät für die Kennzeichenerkennung
  5. Controller für Schranken und Durchgänge, Relaismodul und SMS-Gateway
  6. Agenten an den Arbeitsplätzen: Dokumentenscanner und Druck
  7. Muss vorhandene Hardware ausgetauscht werden?
  8. Was wir bei Hardware und Installation nicht übernehmen
  9. Fragen zu den Geräten von TraxSystem
  10. Verwandte Seiten

Self-Check-in-Kiosk für Fahrer am Tor

Der Kiosk für Fahrer steht am Tor oder vor der Pforte. Der Fahrer meldet dort seine Ankunft selbst an: Er wählt eine von 18 Sprachen, gibt die Avisnummer ein, ergänzt die Fahrzeugdaten, bestätigt seine Telefonnummer mit einem SMS-Einmalcode und scannt die Frachtpapiere. Hat er keine gültige Unterweisung, absolviert er vor Ort die Sicherheitsunterweisung mit Test und Unterschrift auf dem Bildschirm, in seiner eigenen Sprache. Zum Schluss druckt der Kiosk einen Passierschein mit Rampennummer und einem QR-Code, der dem Fahrer die Navigation zur richtigen Rampe öffnet.

Der Startbildschirm zeigt die Fahrzeuge, die auf eine Freigabe warten, und die bereits freigegebenen, mit einem Countdown der verbleibenden Minuten; der Fahrer sieht seine Position in der Warteschlange also, ohne den Wachdienst zu fragen. Die Einfahrtsfreigabe kommt per SMS in der bei der Anmeldung gewählten Sprache, ebenso eine Rampenänderung und eine Stornierung.

Die Formularfelder sind konfigurierbar, der Kiosk fragt also nur, was am jeweiligen Standort nötig ist. Es gibt ihn in zwei Ausführungen: als Linux-Gerät, auch auf einem Einplatinencomputer, und als App auf einem Android-Tablet. Die Linux-Ausführung ist günstiger und verträgt Außenbedingungen besser, das Tablet bewährt sich dort, wo es im Gebäude stehen soll. Das Gerät überwacht sich selbst: Antwortet der Server nicht mehr, sieht der Fahrer einen Hinweis auf die Nichtverfügbarkeit statt einer Browser-Fehlermeldung, und sobald die Verbindung zurück ist, arbeitet der Kiosk ohne Eingriff des Service weiter.

Der Kiosk öffnet keine Schranke. Seine Arbeit endet mit der Einfahrtsfreigabe und dem Passierschein; die physische Einfahrt übernimmt die Zutrittskontrolle oder die Kennzeichenerkennung.

Terminal für Sicherheitsunterweisungen, Erklärungen und Fahrerdaten

Das Unterweisungsterminal ist ein Android-Touchgerät, das am Pfortenschalter oder am Empfang steht und auf einen Auftrag vom Rechner des Bedieners wartet. Der Bediener startet mit einem Klick die Unterweisung auf dem Tablet, und das Tablet zeigt nach wenigen Sekunden die Sprachauswahl: 18 Sprachen stehen zur Wahl, darunter Arabisch mit vollständiger Darstellung von rechts nach links. Dann folgen die Materialien (Video, PDF, Bild), die Hausordnung mit Bestätigung und ein Test, der vollständig bestanden werden muss; falsch beantwortete Fragen kommen wieder, bis die Antworten stimmen. Die Unterschrift mit dem Finger auf dem Bildschirm geht in den Nachweis ein, zusammen mit dem Ablaufdatum, der Sprache der Unterweisung und dem Inhalt der Schritte zum Zeitpunkt der Unterweisung.

Am selben Terminal werden Erklärungen mit eigenen Feldern unterschrieben: Einwilligungen, Protokolle, Bestätigungen, dass die auf dem Gelände geltenden Regeln zur Kenntnis genommen wurden. Der Fahrer kann vor der Unterschrift die Sprache des Textes umschalten und unterschreibt genau das, was er sieht; das System bewahrt eine originalgetreue Kopie dieses Textes für das PDF auf.

Die dritte Verwendung ist das Formular für Fahrerdaten. Statt Namen, Nummern und Telefonnummer durch die Scheibe zu diktieren, gibt der Fahrer sie selbst ein, Schritt für Schritt, höchstens zwei Felder pro Bildschirm. Welche Felder es gibt, ergibt sich aus der Konfiguration des Standorts; die polnische Personenkennziffer PESEL wird auf dem Tablet geprüft und nur maskiert gespeichert. Der Bediener übernimmt den kompletten Datensatz mit einem Klick in die Zufahrtserfassung.

Eine unterbrochene Sitzung geht nicht verloren: Nach einem Neustart des Tablets oder einem Verbindungsabbruch wird die Unterweisung beim gespeicherten Schritt fortgesetzt, in der zuvor gewählten Sprache, und eine länger liegen gebliebene Sitzung bricht sich selbst ab und blockiert das Gerät nicht. Im Schulungsraum führt dasselbe Terminal Gruppenunterweisungen durch: Die Teilnehmer unterschreiben nacheinander auf einem Bildschirm, auf dem nur der Vorname und der erste Buchstabe des Nachnamens zu sehen sind.

Mobiles Terminal für den Wachdienst

Das mobile Terminal für den Wachdienst ist eine App auf einem Android-Gerät für Wachpersonal, das nicht am Rechner sitzt. Ein Gerät deckt mehrere Abläufe ab; welche davon aktiv sind, wird für jedes Terminal einzeln eingestellt.

Am Tor zeigt das Terminal das Kamerabild, das gelesene Kennzeichen und die Zufahrtsdaten. Die Wachkraft kann darauf das Kennzeichen von Hand eingeben, wenn es unleserlich ist, Fotos von Fahrzeug und Papieren machen und die Schranke öffnen. Im Gelände unterstützt das Terminal:

  • Kontrollgänge mit Kontrollpunkten, bestätigt über die GPS-Position, mit Checklisten und Fotos,
  • die Meldung von Vorfällen mit dem Ort des Geschehens,
  • Stichprobenkontrollen nach einem im System festgelegten Ablauf,
  • Übergabe und Rücknahme von Dienstwagen mit Fotodokumentation,
  • Materialentnahmen aus dem Lager außerhalb der Lagerzeiten,
  • Erklärungen, die am Ort des Geschehens unterschrieben werden, mit Text in 18 Sprachen.

Alle Funktionen außer der Torabwicklung arbeiten ohne Empfang. Daten und Fotos werden auf dem Gerät gespeichert und nach der Rückkehr ins Netz von selbst übertragen, ohne Duplikate. Die Wachkraft meldet sich am Terminal nicht an: Das Gerät ist einem Posten zugeordnet, und der Name der diensthabenden Person kommt aus dem Wachbuch; jedes Ereignis hat also einen Urheber, ohne dass jemand mit Handschuhen Passwörter eintippen muss.

Edge-Gerät für die Kennzeichenerkennung

Das Edge-Gerät von TraxSystem liest das Kennzeichen direkt am Tor und überträgt nur das Leseergebnis an den Server.

Der Server verarbeitet dann kein Kamerabild von diesem Tor, und das Bild verlässt den Standort nicht. Das Gerät aktualisiert sich selbst über den Server; ein Versionswechsel bedeutet also nicht, dass der Service zu jedem Tor fahren muss.

Controller für Schranken und Durchgänge, Relaismodul und SMS-Gateway

Die Entscheidung, ein Fahrzeug hereinzulassen, fällt im System, aber die Schranke hebt ein Antrieb, und die Tür öffnet ein Schloss. Dazwischen sitzen unsere Controller: kleine Industriegeräte, bei uns entwickelt und programmiert und bei der Installation montiert.

Jedes dieser Geräte fragt den Server selbst ab, und der Server baut nie als Erster eine Verbindung zu ihm auf. Eingehende Verbindungen zu Toren und Schaltschränken sind also nicht nötig: Die Controller arbeiten hinter NAT und in getrennten Subnetzen, ohne geöffnete Ports. Die Gerätesoftware wird aus der Ferne vom Server aktualisiert, ohne Fahrt zum Schaltschrank.

Schranken-Controller

Der Schranken-Controller setzt die Entscheidung des Systems in einen Öffnungsimpuls um. Ausgelöst wird der Impuls durch ein erkanntes Kennzeichen, eine Karte, eine Freigabe des Bedieners oder die Waage; das System drosselt wiederholte Öffnungen für dasselbe Kennzeichen und protokolliert jeden Befehl mit Person und Quelle. Einen verlorenen Impuls wiederholt der Controller bewusst nicht, denn ein verspätet wiederholter Impuls würde auf den sich senkenden Schlagbaum treffen. Eine eigene Zutrittslogik hat er nicht: Ohne Verbindung zum Server bedient der Wachdienst die Schranke.

Durchgangs-Controller

Der Durchgangs-Controller steuert Türen und Drehkreuze: zwei Leser pro Gerät, Karten und PIN-Codes, Zeitpläne und Datumsbereiche, Bestätigung nach dem Vier-Augen-Prinzip an besonderen Zugängen und die Sperre des Drehkreuzes bei der Stichprobenkontrolle. Fällt das Netz aus, arbeitet der Durchgang mit der im Controller gespeicherten Kartenliste weiter; der Controller puffert die Ereignisse und überträgt sie, sobald die Verbindung zurück ist. Im Offline-Betrieb gelten nur die Datumsbereiche der Karten, ohne Zeitpläne nach Uhrzeit; mehr dazu auf der Seite zur Zutrittskontrolle.

Relaismodul

Das Relaismodul verbindet die Entscheidung des Systems mit einem Gerät ohne eigene Elektronik: Sirene, Signalleuchte, Schloss, Beleuchtung oder eine zusätzliche Schranke. Es hat acht unabhängige Ausgänge, jeder mit eigenem Namen, geschaltet als Dauerzustand oder als Impuls mit vorgegebener Dauer: aus Alarmregeln, aus Detektionszonen der Kameras, aus der Stichprobenkontrolle oder von Hand im Konfigurationsbildschirm. Für einen Serverausfall hat das Modul einen Notfallmodus, der alle Ausgänge einschaltet, etwa um die Schranken zu öffnen, statt sie geschlossen zu lassen.

SMS-Gateway

Das SMS-Gateway sendet und empfängt Nachrichten über ein eigenes Modem mit SIM-Karte, ohne Umweg über einen externen Dienst. Darüber gehen die Bestätigungscodes vom Kiosk hinaus, Einfahrtsfreigaben und Rampenänderungen für Fahrer, Aufrufe zur Rampe, Erinnerungen an Fahrzeuginspektionen und Passwörter für die Portale. Auf demselben Weg kommen die Meldungen von Posten mit Alleinarbeit und die Antworten der Fuhrparkfahrer zurück. Das System protokolliert den Versand einer Nachricht, bestätigt aber nicht ihren Empfang.

Agenten an den Arbeitsplätzen: Dokumentenscanner und Druck

Der Dokumentenscanner arbeitet über einen Agenten auf dem Rechner des Bedieners, der zwei Generationen von Scannern unterstützt. Das gescannte Dokument landet sofort bei der Einfahrt, ohne dass jemand Dateien von Hand speichern muss.

Der Druck funktioniert genauso: Der Agent empfängt die Daten vom Server und druckt vor Ort den Passierschein, den Wiegeschein oder eine Bestätigung. So kann der Drucker an einem anderen Ort stehen als der Server.

Der Arbeitsplatzagent steuert den Drucker des Kiosks und die Peripheriegeräte am Selbstbedienungsplatz.

Muss vorhandene Hardware ausgetauscht werden?

Meist nicht, aber über den Zustand der vorhandenen Hardware sollte man gesondert sprechen, noch vor dem Angebot. TraxSystem verlangt keinen Austausch der Infrastruktur: Es bildet die installierten Tore, Schranken, Kameras, Leser und Waagen ab, auch Hardware anderer Hersteller. Die Kommunikation mit den Geräten läuft über eine REST-Schnittstelle und über die Protokolle der Controller.

Die Liste der unterstützten Hardware zeigt, was ohne Änderungen funktioniert und was geprüft werden muss.

Was wir bei Hardware und Installation nicht übernehmen

Schranken, Kameras und Leser stellen wir nicht her. Wir schließen die Geräte an, die bereits am Standort stehen, oder helfen, neue beim Lieferanten auszuwählen. Elektroinstallationen und Bauarbeiten führen wir ebenfalls nicht aus: Fundament für die Waage, Stromversorgung des Kiosks und Verkabelung des Tores liegen beim ausführenden Installationsbetrieb.

Hardware wählen wir nicht ohne Besichtigung aus, denn Kamerawinkel, Beleuchtung am Tor und Platz für den Kiosk entscheiden sich vor Ort. Hardware kalkulieren wir separat, außerhalb der Lizenz, und das ist im Preiskonfigurator zu sehen.

Fragen zu den Geräten von TraxSystem

Übersteht der Kiosk den Winter?

Im Freien wird die Linux-Ausführung in einem Außengehäuse montiert. Die Bedingungen am konkreten Tor klären wir in der Analyse vor der Einführung, denn der Unterschied zwischen einem überdachten und einem offenen Standplatz ist größer als der zwischen Gerätemodellen.

Lassen sich die Geräte ohne das System kaufen?

Nein. Sie sind Teil der Einführung und arbeiten mit dem TraxSystem-Server.

Können wir ohne Kiosk anfangen und ihn später ergänzen?

Ja, und so läuft es meistens. Der Kiosk kommt dazu, wenn der Lieferverkehr so weit wächst, dass die manuelle Abfertigung die Pforte bindet.

Was passiert, wenn ein Gerät nicht mehr antwortet?

Die Überwachung meldet die fehlende Verbindung, bevor es dem Personal auffällt, und der Ablauf geht in den manuellen Modus zurück.

Was ist mit der Zutrittskontrolle, wenn das Netz ausfällt?

Die Durchgänge arbeiten mit den in den Controllern gespeicherten Kartenlisten weiter, und die Ereignisse werden übertragen, sobald die Verbindung zurück ist. Eine Schranke, die über die Kennzeichenerkennung gesteuert wird, braucht den Server; ohne ihn bedient der Wachdienst das Tor von Hand.

Müssen für die Controller Ports im Netzwerk geöffnet werden?

Nein. Jedes Gerät fragt den Server selbst ab, eingehende Verbindungen zu den Geräten gibt es nicht; das Ganze funktioniert also auch hinter NAT und in getrennten Subnetzen.

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Zum Weiterlesen: Kiosk am Tor: Der Fahrer meldet sich selbst an · Müssen Schranken und Kameras ersetzt werden? · Edge-ANPR oder Cloud-ANPR

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