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Praxisbeispiele

Ein Beispiel für die Einführung des Zufahrtskontrollsystems TraxSystem ist ein Produktionswerk mit drei Toren, in dem LKW, die auf Be- oder Entladung warteten, die Werkstraßen blockierten. Das Werk führte Avisierung, Spediteursportal, einen Kiosk am Tor und die SMS mit Einfahrtsfreigabe ein, und seitdem bestimmt die Buchung die Reihenfolge der Abfertigung. Die Schlange zu Spitzenzeiten verschob sich allerdings erst nach einer organisatorischen Entscheidung des Werks.

Auf dieser Seite (5)
  1. Einführung in einem Produktionswerk mit drei Toren
  2. Typischer Einführungsumfang bei anderen Standorttypen
  3. Was sich bei jeder Einführung wiederholt
  4. Vorführung mit den Einstellungen Ihres Standorts
  5. Verwandte Seiten

Einführung in einem Produktionswerk mit drei Toren

Vor der Einführung kamen die Transporte zu beliebigen Zeiten. Niemand plante, wann welches Fahrzeug erscheint, also standen vor dem Tor und auf dem Gelände LKW, die auf Beladung oder Entladung warteten. Die Schlange lag nicht an zu wenigen Rampen, sondern daran, dass alle dann kamen, wann es ihnen passte. Die wartenden Fahrzeuge blockierten Werkstraßen und Einfahrten, und so wurde das Problem eines einzelnen Transports zum Problem des ganzen Werks.

Im Werk wurden die Avisierung eingeführt, also die Pflicht, vorab einen Termin zu buchen, und das Spediteursportal, in dem Transportunternehmen ihre Termine selbst festlegen, ohne im Werk anzurufen. Am Tor kam ein Info-Kiosk hinzu, an dem der Fahrer seine Ankunft meldet, ohne das Wachpersonal zu binden, und die Einfahrtsfreigabe bekommen die Fahrer per SMS.

Die Reihenfolge der Abfertigung hing nicht mehr davon ab, wer zuerst vorfährt, sondern ergab sich aus der Buchung. Ein Fahrzeug ohne Avis fährt nicht ein, ein Fahrzeug mit Avis fährt ein, wenn das Werk dafür bereit ist, und der Fahrer erfährt das per SMS, während er außerhalb des Geländes wartet. Die Gespräche „Wann soll ich da sein?“ wanderten vom Telefon des Wachpersonals ins Portal.

Was die Einführung nicht gelöst hat

Die Schlange zu Spitzenzeiten hat die Technik allein nicht beseitigt. Sie verschob sich erst, als das Werk organisatorisch entschied, dass Lieferungen ohne Avis nach den avisierten abgefertigt werden. TraxSystem macht ein Kapazitätsproblem sichtbar, ersetzt aber nicht die Änderung der Regel, die es beseitigt.

Den Effekt hat niemand gemessen, deshalb stehen hier keine Zahlen: weder eine kürzere Wartezeit noch Fahrzeuge pro Tag noch Prozentwerte.

Typischer Einführungsumfang bei anderen Standorttypen

Die Übersichten für die übrigen Standorttypen beschreiben den Umfang von TraxSystem, der am häufigsten eingeführt wird, und beziehen sich nicht auf bestimmte Kunden.

Im Logistikzentrum werden meist die Avisierung mit Zeitfenstern und Spediteursportal, der Tagesplan für das Lager, die Rampendisposition und das Zufahrtsprotokoll am Tor eingeführt. In einer zweiten Phase kommen meist die Kennzeichenerkennung an der Einfahrt und der Kiosk dazu. Der Knackpunkt sind Buchungen, zu denen niemand kommt; deshalb ist die Automatik für verwaiste Avise im Logistikzentrum wichtiger als irgendwo sonst.

Im Logistikpark mit Mietern gehören das Zufahrtsprotokoll am gemeinsamen Tor, getrennte Sichtbarkeitsbereiche für die Mieter und ein eigenes Spediteursportal für jeden von ihnen zum Umfang. Den meisten Abstimmungsbedarf gibt es bei der Frage, die vor dem Start zu klären ist: wer Verantwortlicher für die personenbezogenen Daten ist und wie die Verantwortung zwischen Parkbetreiber und Mietern aufgeteilt wird.

Ein Werk mit Gleisanschluss führt den Bahnverkehr mit Waggons, Gleisen und Wagenlisten ein, dazu die Verwiegung und das Portal für das Eisenbahnverkehrsunternehmen, und in einer zweiten Phase den LKW-Verkehr. Schwierig ist meist, die Kennzeichnung der Waggons mit den Frachtpapieren abzugleichen, damit die Wagenliste im System und die auf Papier dieselben Einheiten meinen.

Im bewachten Objekt gehören Kontrollgänge mit Kontrollpunkten, das Wachbuch, Vorfälle und die Postenmeldungen bei Alleinarbeit zum Umfang. Am schwierigsten sind die ersten Wochen, in denen das Wachpersonal die Scans als Kontrolle der eigenen Person empfindet. Das legt sich, sobald sich zeigt, dass die Dokumentation des Rundgangs vor allem den Mitarbeiter selbst schützt.

Was sich bei jeder Einführung wiederholt

Die ersten zwei Wochen bringen Fälle ans Licht, die die Analyse nicht vorhergesehen hat: ein Fahrzeug ohne Kennzeichen, ein Fahrer ohne Ausweis, eine Lieferung um zwei Uhr nachts, ein ausgefallener Leser am Freitagnachmittag. Fast immer endet das mit einer geänderten Einstellung, ohne Programmierarbeit, und genau dafür hat TraxSystem so viele Einstellungen.

Der größte Nutzen zeigt sich erst mit dem zweiten Bereich. Das Zufahrtsprotokoll allein bringt Ordnung ans Tor; zusammen mit Zutrittskontrolle und Unterweisungen beantwortet es Fragen, die vorher niemand gestellt hat, weil es keinen Ort gab, an dem man sie hätte stellen können.

Widerstand kommt vom Bedienpersonal, nicht von der Leitung. Wer an der Pforte durch das System pro Fahrzeug eine Minute länger braucht, findet einen Weg, es zu umgehen. Deshalb bedient man den Erfassungsbildschirm in TraxSystem per Tastatur, und die Daten werden aus der Historie vorgeschlagen.

Vorführung mit den Einstellungen Ihres Standorts

Ob TraxSystem passt, lässt sich am besten am eigenen Ablauf beurteilen. In der Vorführung spielen wir den vollständigen Ablauf durch, eingerichtet für Ihre Tore und Ihre Regeln.

Verwandte Seiten

Zum Weiterlesen: LKW-Stau vor dem Tor · Zufahrtskontrolle im Produktionswerk: Womit anfangen? · Wie lange die Einführung dauert

Sprechen wir über Ihren Standort

Ob TraxSystem zu Ihnen passt, sehen Sie am schnellsten in einer Demo. Wir spielen den kompletten Ablauf mit den Einstellungen Ihres Tores durch, und Sie sehen sofort, was passt und was anders eingestellt werden muss. Für die Demo installieren wir bei Ihnen nichts.

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