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Fahrer, die die Landessprache nicht sprechen, erhalten die Sicherheitsunterweisung in ihrer eigenen Sprache an einem Touchterminal am Tor und schließen sie mit einer Unterschrift auf dem Bildschirm ab. Der Fahrer durchläuft sie selbstständig, ohne Verständigung mit Händen und Füßen und ohne dass jemand aus der Belegschaft dafür gebraucht wird. Eine Unterweisung in einer Sprache, die der Fahrer nicht versteht, ist eine wertlose Formalität und schützt niemanden, auch nicht den Arbeitgeber.
Die Unterweisung ist in TraxSystem in achtzehn Fahrersprachen verfügbar, was die meisten Herkunftsländer der Transporte abdeckt, die polnische Werke anfahren.
Warum die Unterweisung auf Papier bei Fahrern aus dem Ausland nicht funktioniert
Eine Unterschrift unter einem Text in einer fremden Sprache beweist nichts. Formal existiert das Dokument, aber der Fahrer weiß immer noch nicht, wo der Fluchtweg ist und welche Höchstgeschwindigkeit gilt.
Das Erklären mit Händen und Füßen kostet den Sicherheitsdienst Zeit und skaliert schlecht: Bei zwanzig Fahrzeugen am Tag wird es zu einer eigenen Aufgabe. Papier führt auch keinen Nachweis über die Gültigkeit, sodass ein Fahrer, der letzten Monat da war, die Unterweisung entweder von vorn durchläuft oder gar nicht, weil sich niemand erinnert.
So läuft die Unterweisung am Terminal ab
- Der Fahrer wählt auf dem ersten Bildschirm seine Sprache; dort sind statt Text Flaggen zu sehen.
- Er durchläuft den Inhalt der Unterweisung, den Ihre Arbeitsschutzabteilung vorbereitet hat, in der gewählten Sprache.
- Er unterschreibt auf dem Bildschirm, und die Unterschrift bleibt zusammen mit Datum und Version des Inhalts im System.
- Das System speichert die Gültigkeit der Unterweisung und weiß beim nächsten Besuch, ob sie noch aktuell ist.
Im Alltag bringt die gespeicherte Gültigkeit am meisten. Ein Fahrer, der regelmäßig kommt, durchläuft die Unterweisung einmal pro festgelegtem Zeitraum, die Abfertigung geht also schneller, und der Sicherheitsdienst muss nicht prüfen, „ob er das schon gemacht hat“.
Unterweisung unterbrechen und fortsetzen
Es kommt vor, dass der Fahrer mitten in der Unterweisung weggeht, weil das Fahrzeug umgestellt werden muss. Müsste er danach von vorn beginnen, würde er sich beim dritten Versuch ungelesen durchklicken. In TraxSystem lässt sich eine Unterweisungssitzung unterbrechen und innerhalb eines festgelegten Zeitfensters fortsetzen; danach wird die Sitzung automatisch verworfen.
Das Modul Sicherheitsunterweisungen und E-Learning pro Person
Das Modul Sicherheitsunterweisungen deckt die Erstunterweisung für Fahrer oder Besucher ab und ist mit dem Zufahrtsprotokoll verknüpft. Darin unterscheidet es sich von E-Learning, das pro Person gekauft wird und die vollständige regelmäßige Arbeitsschutzschulung von Mitarbeitern umfasst. Das Modul hat ein Limit an unterwiesenen Personen pro Jahr, das mit der Größe des Basispakets wächst, und die Beträge für jede Stufe stehen in der Preisliste.
Was TraxSystem bei der Sicherheitsunterweisung nicht tut
Eine fehlende gültige Unterweisung blockiert die Einfahrt nicht von selbst. TraxSystem zeigt die Gültigkeit der Unterweisung an, die Sperre setzt eine Zutrittsregel oder die Entscheidung des Bedieners. So ist das System bewusst ausgelegt: Eine automatische Sperre würde ein Einsatzfahrzeug aufhalten oder einen Tippfehler in den Fahrerdaten bestrafen.
Das System erstellt keine Unterweisungsinhalte. Diese bereitet Ihre Arbeitsschutzabteilung vor; das System präsentiert sie, übersetzt die Oberfläche und dokumentiert den Durchlauf. Es prüft auch nicht, ob der Fahrer den Inhalt verstanden hat: Es erfasst Durchlauf und Unterschrift, und der Aufbau des Inhalts sowie ein etwaiger Wissenstest liegen in Ihrer Entscheidung.
Der oben beschriebene Mechanismus legt keine rechtlichen Pflichten fest. Wer wie oft unterwiesen werden muss, ergibt sich aus den geltenden Arbeitsschutzvorschriften und Ihrer Gefährdungsbeurteilung; stimmen Sie das mit Ihrer Arbeitsschutzabteilung ab.
Fragen und Antworten
In wie vielen Sprachen gibt es die Unterweisung?
In achtzehn. Den Inhalt der Unterweisung erstellt das Werk in seiner eigenen Sprache, die Übersetzungen in die übrigen Sprachen erzeugt das System per Knopfdruck beim Bearbeiten der Unterweisung. Die maschinelle Übersetzung muss vor dem Einsatz durchgesehen werden, denn der Fahrer unterschreibt genau das, was er auf dem Bildschirm sieht.
Hat die Unterschrift auf dem Bildschirm Beweiskraft?
Über die Beweiskraft in einem konkreten Verfahren entscheidet ein Jurist, nicht der Systemanbieter. Die Unterschrift wird zusammen mit Datum, Uhrzeit und der Version des Inhalts gespeichert, die der Fahrer gesehen hat.
Muss das Terminal am Tor stehen?
Nicht unbedingt, aber meist steht es dort, weil die Unterweisung vor dem Betreten des Geländes stattfinden soll. Der Aufstellort wird bei der Einführung festgelegt.
Siehe auch: Hausverbot für Fahrer: Wie Sie es durchsetzen · Wie viele Personen sind gerade auf dem Werksgelände?