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Elf Uhr vierzig, Pufferparkplatz. Rampe fünf ist gerade frei geworden, und der Fahrer, der seit neun wartet, steht dreihundert Meter vom Tor entfernt und weiß nicht, dass er an der Reihe ist. Jemand muss es ihm sagen. Der Disponent kann anrufen, zum zwanzigsten Mal an diesem Tag, oder das System schickt eine SMS in dem Moment, in dem die Freigabe erteilt wurde.
SMS-Benachrichtigungen für Fahrer und andere ausgehende Nachrichten
Den meisten Verkehr erzeugt die Kommunikation mit den Fahrern: Einfahrtfreigabe mit Rampennummer und Zeit für die Einfahrt, Rampenwechsel, Stornierung, Aufruf an die Rampe, wenn der Transport in die nächste Phase geht, Link zum Lageplan des Werks. Die Nachrichten gehen in der Sprache des Fahrers hinaus, die er einmal bei der Registrierung oder am Kiosk wählt, aus achtzehn unterstützten Sprachen. Der Kiosk verschickt außerdem einen Einmalcode zur Bestätigung der Telefonnummer, der einige Minuten gilt.
Der Rest gehört zum Alltag einzelner Module: Startpasswörter und Codes für die externen Portale, Erinnerungen an Inspektionen und Versicherungen von Firmenfahrzeugen, Benachrichtigungen zu Raumbuchungen, Alarme aus Regeln.
SMS-Empfang: Meldungen, Kilometerstände und Einbruchmeldezentralen
SMS funktioniert auch in die andere Richtung. Posten in Alleinarbeit schicken Meldecodes zurück, Fahrer von Firmenfahrzeugen antworten mit dem Kilometerstand und mit Bestätigungen, und Einbruchmeldezentralen melden Scharfschaltungen und Alarme. Für den Empfang braucht es die Variante mit eigenem Modem, denn nur dann kommt die Nachricht von einer Nummer, auf die der Fahrer oder der Posten antworten kann.
Eigenes Modem oder Versandserver
Für den Versand gibt es zwei Varianten, zwischen denen Sie bei der Einführung wählen. Die erste ist ein Hardware-Gateway am Standort: ein Gerät mit Modem und SIM-Karte, das selbst beim Server nachfragt, ob Nachrichten zu versenden sind. Die SMS gehen dann von einer lokalen Nummer hinaus, ohne zwischengeschalteten externen Versanddienst. Die zweite Variante ist der Versand über den Versandserver des Herstellers, ohne Hardware am Standort und ohne Empfang eingehender Nachrichten.
Die ausgehende Warteschlange ist mehrfach abgesichert. Derselbe Text an dieselbe Nummer geht innerhalb einer Minute kein zweites Mal hinaus, ein Doppelklick erzeugt also keine zwei SMS. Ein Versand ohne Bestätigung durch das Modem wird wiederholt. Außerdem ist die Nachricht mit dem Avis verknüpft, sodass die Historie am Vorgang hängen bleibt, auch wenn der Fahrer seine Telefonnummer wechselt.
Das SMS-Gateway ist ein Gerät und wird wie alle Hardware gesondert kalkuliert, außerhalb der Lizenz. Den Lizenzpreis für Ihre Konfiguration berechnet der Konfigurator.
Was das SMS-Gateway nicht garantiert
TraxSystem hält den Versand einer Nachricht fest, nicht aber ihre Zustellung. SMS ist kein garantierter Kanal, und kritische Prozesse dürfen sich nicht allein darauf stützen.
Verliert das Gateway für längere Zeit die Verbindung, verfallen Nachrichten, die älter als einige Minuten sind. Das ist Absicht, denn eine Einfahrtfreigabe, die eine Stunde nach ihrer Erteilung ankommt, führt den Fahrer in die Irre, statt ihm zu helfen. Der Text wird außerdem auf Zeichen reduziert, die in jedem Netz durchgehen; polnische Sonderzeichen und nichtlateinische Alphabete werden deshalb in lateinische Schrift umgesetzt.
Siehe auch: Anrufe „Wann soll ich da sein?“ und das Spediteursportal · Postenmeldung: Kontrolle bei Alleinarbeit · Der Fahrer meldet sich selbst an: So funktioniert der Kiosk am Tor