Auf dieser Seite (10)
- Fahrzeugerfassung am Tor
- Besucher: Karte aus dem Pool statt Eintrag im Besucherbuch
- Mitarbeiter ohne Karte, Fremdfirmen und Schlüssel
- Der Fahrer meldet sich selbst am Kiosk an
- Wer gerade auf dem Gelände ist
- Wachbuch, Hausverbote und Berechtigungen des Wachpersonals
- Was zur elektronischen Pforte gehört
- Was die elektronische Pforte nicht tut
- Fragen zur elektronischen Pforte
- Verwandte Seiten
An einer typischen Pforte liegen drei oder vier Bücher: für Zufahrten, Besucher und Schlüssel, dazu das Wachbuch. Jedes führt jemand anderes, und jedes endet mit seiner Schicht. Fragt der Leiter, wer nach zweiundzwanzig Uhr in der Halle war und ob der Besucher vom Morgen wieder gegangen ist, muss die Antwort aus mehreren Büchern zusammengesetzt werden, und trotzdem weiß niemand, ob nicht jemand ohne Eintrag gegangen ist.
Fahrzeugerfassung am Tor
Das Pfortenpersonal erfasst eine Zufahrt in TraxSystem auf einem einzigen Bildschirm und kommt dabei ohne Maus aus. Fahrzeug-, Fahrer- und Spediteursdaten werden aus der Historie vorgeschlagen, ein wiederkehrender Transport ist also in zehn bis zwanzig Sekunden erfasst. Die Zufahrtsart bestimmt, welche Felder und Dokumentenscans Pflicht sind, und bei Ein- und Ausfahrt werden dem Aufenthalt Fotos der Torkameras angehängt.

Fahrzeuge mit Einfahrtsberechtigung kann die Kennzeichenerkennung ohne Zutun des Personals abfertigen. Aufenthaltsstatus, Standzeit auf dem Gelände und Torberechtigungen beschreibt die Seite zur Zufahrtskontrolle.
Besucher: Karte aus dem Pool statt Eintrag im Besucherbuch
Der Empfang gibt dem Besucher eine Karte aus dem Pool der Besucherkarten, und nach der Rückgabe geht die Karte wieder in Umlauf. Bei jedem Durchgang prüft TraxSystem gesondert, ob der Besucher angemeldet ist und von wem, und trägt ihn in die Liste der Anwesenden ein. Die Anwesenheit wird automatisch beendet, sobald die maximale Aufenthaltsdauer überschritten ist; so füllt sich die Liste nicht mit Besuchern, die ohne Kartenbuchung gegangen sind.
Ein Besucher, der zu einem im System gebuchten Termin kommt, braucht unter Umständen gar keine Karte. Er bekommt eine PIN, die nur während der gebuchten Zeit und nur an diesem Raum gilt, und hat das Tor eine Kamera mit Kennzeichenerkennung, fährt er mit seinem eigenen Kennzeichen ein. Das beschreibt die Seite zur Raumbuchung.
Mitarbeiter ohne Karte, Fremdfirmen und Schlüssel
Ein Mitarbeiter, der seine Karte zu Hause vergessen hat, bekommt am Empfang eine Ersatzkarte aus einem eigenen Pool. Für eine eingestellte Dauer, standardmäßig zwölf Stunden, öffnet sie dieselben Durchgänge wie seine eigenen Karten und erfasst die Arbeitszeit genauso, während seine festen Karten in dieser Zeit gesperrt sind. Sie werden automatisch wieder freigegeben, sobald der Mitarbeiter die Ersatzkarte zurückgibt.
Teams von Fremdfirmen kommen über Arbeitslisten auf das Gelände. Das Ausweisbüro weist jeder Person eine Karte aus dem Pool für temporäre Mitarbeiter zu, der Empfang händigt sie aus, und erst ab diesem Moment öffnet die Karte Durchgänge. Der Empfang hat dafür einen eigenen Bildschirm mit dem Karten- und Aufenthaltsstatus jeder Person und einer Namenssuche über alle Listen zugleich. Den ganzen Ablauf beschreibt die Seite Fremdfirmen.
Dasselbe Modul für die Zutrittskontrolle führt auch die Schlüsselverwaltung.
Der Fahrer meldet sich selbst am Kiosk an
Am Tor kann ein Kiosk stehen, an dem der Fahrer seine Ankunft ohne das Wachpersonal meldet. Er wählt eine von achtzehn Sprachen, gibt die Avis-Nummer und die Fahrzeugdaten ein, bestätigt seine Telefonnummer per SMS-Code und scannt die Frachtpapiere. Hat er keine gültige Sicherheitsunterweisung, absolviert er sie vor Ort, mit Test und Unterschrift auf dem Bildschirm. Die Einfahrtsfreigabe kommt per SMS, er kann also vor dem Tor warten, und das Wachpersonal muss keine Daten aus Dokumenten abschreiben.
Die Schranke öffnet das Pfortenpersonal oder die Kennzeichenerkennung; der Kiosk schließt die Abfertigung des Fahrers mit der Einfahrtsfreigabe und einem Passierschein ab.
Wer gerade auf dem Gelände ist
Die Anwesenheitsliste in TraxSystem umfasst Mitarbeiter, Besucher, Subunternehmer und Fahrer, die an der Rampe stehen, und daneben gibt es eine Liste der Fahrzeuge auf dem Gelände mit Besuchszweck und der Zeit seit der Einfahrt. Bei einem Alarm dient dieselbe Liste dazu, am Sammelplatz alle Personen abzuhaken; das beschreibt die Seite zu Sicherheitsunterweisung und Evakuierung.

Wachbuch, Hausverbote und Berechtigungen des Wachpersonals
Die Einträge des Wachpersonals aus jeder Schicht landen im elektronischen Wachbuch, zusammen mit Dienstnotizen und der Dokumentation von Vorfällen mit Fotos. Dieser Bereich gehört zum Modul Objektschutz.
Hausverbote und Warnhinweise zu Fahrern werden bei der Erfassung und am Tor geprüft. Das System zeigt sie dem Pfortenpersonal an, und die Entscheidung, jemanden aufzuhalten, trifft ein Mensch.
Zufahrt erfassen, Schranke öffnen und Zugriff auf alle Tore sind in TraxSystem drei getrennte Berechtigungen. Die Pforte kann also ein externer Sicherheitsdienst besetzen, und sein Mitarbeiter bekommt genau den Umfang, den er an seinem Tor braucht.
Was zur elektronischen Pforte gehört
Das Zufahrtsprotokoll gehört zum Basispaket von TraxSystem. Besucher, Karten und Schlüsselverwaltung sind im Modul Zutrittskontrolle, das Wachbuch im Modul Objektschutz, Kiosk und Unterweisung in den Modulen für Avisierung und Sicherheitsunterweisung. Den Betrag für Ihre Auswahl zeigt der Preiskonfigurator.
Was die elektronische Pforte nicht tut
Die elektronische Pforte erkennt keine Gesichter und nutzt keine Biometrie als Grundlage für den Zutritt. Sie liest auch keinen Text aus Dokumenten aus: Sie speichert den Scan und die Daten, die der Fahrer oder das Pfortenpersonal eingegeben hat.
Sie ersetzt keine Videoüberwachung. Von den Kameras speichert sie Fotos des Fahrzeugs bei Ein- und Ausfahrt sowie Fotos und kurze Clips von Durchgängen mit Kamera; die durchgehende Aufzeichnung bleibt Sache des Videoüberwachungssystems.
Ohne Controller und Leser öffnet sich kein Durchgang von selbst. Dann bleibt ein von Hand geführtes Protokoll, mit denselben Berichten und derselben Anwesenheitsliste. Personen, die ohne Erfassung hereingekommen sind, erscheinen in keiner Variante auf der Anwesenheitsliste.
Fragen zur elektronischen Pforte
Braucht die elektronische Pforte Schranken und Drehkreuze?
Nein. Ohne Hardware erfasst das Wachpersonal Zufahrten und Besucher von Hand, und Protokolle, Anwesenheitsliste und Berichte funktionieren genauso. Kameras, Controller und Leser bringen das automatische Öffnen von Toren und Durchgängen hinzu.
Kann ein externer Sicherheitsdienst die Pforte besetzen?
Ja. Zufahrt erfassen, Schranke öffnen und Zugriff auf einzelne Tore sind getrennte Berechtigungen, und der Sichtbarkeitsbereich begrenzt, wessen Daten der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes sieht, auch in Berichten und im Export.
Wie lange werden die Daten von Besuchern und Fahrern gespeichert?
So lange, wie der Verantwortliche es in den Aufbewahrungsregeln festlegt. Nach Ablauf der Frist werden die Daten gelöscht oder anonymisiert, und Fotos und Clips der Kameras werden standardmäßig 60 Tage aufbewahrt. Mehr dazu auf der Seite zu personenbezogenen Daten und Datensicherheit.
Wird das Wachbuch im selben System geführt?
Ja, im Modul Objektschutz. Wachbuch, Dienstnotizen und Vorfälle mit Fotos werden in derselben Datenbank gespeichert wie Zufahrten und Durchgänge.
Verwandte Seiten
ZufahrtskontrolleZutrittskontrolle für PersonenFremdfirmenmitarbeiterObjektschutzBewachtes Objekt
Zum Weiterlesen: Zufahrtserfassung ohne Maus · Wie viele Personen sind auf dem Gelände? · Was ist ein Wachbuch? · Fahrerdaten an der Pforte: Aufbewahrung und DSGVO